Georgia – საქართველო

Nach der Türkei folgte Georgien, dessen Fotos nun auch online sind. Bereits beim Grenzübertritt fielen drei Merkmale sofort auf.

archiektur in batumi 20130511 1663932222 Als Erstes sahen wir die etwas eigenartige Architektur des Zollgebäudes, diese konnten wir in Batumi noch einige Male bestaunen. Als Zweites wurde der Verkehr direkt nach der Grenze schlagartig sehr aggressiv, dies blieb so in den Städten und nahm leicht ab auf dem Land, bei weniger Verkehr. Wir sehnten uns anfangs den türkischen, im Vergleich sanften, Verkehr zurück. Aber auch daran haben wir uns nach einiger Zeit gewöhnt. Das Dritte war die einzigartige Schrift , welche nicht im Ansatz zu entziffern ist. Aber glücklicherweise ist alles auch noch in Englisch angeschrieben.

bei lova zuhause gabs super essen und wein 20130511 1540713202Da wir nun geplant hatten, in Baku einen längeren Servicestopp einzulegen um Pneu, Öl etc. zu wechseln, waren wir weiterhin etwas schnell unterwegs. Daher ging es von Batumi aus direkt östlich durch den kleinen Kaukasus, welcher wieder an Zuhause erinnert. Auch hier nahmen wir wieder einmal eine weiße Strasse, diesmal auch mit Schnee, aber passierbar. Beim ersten Übernachtungsstop, nahe der armenischen Grenze, konnten wir noch nicht einmal vom Motorrad absteigen, da wurden wir schon lauthals von einem Freund eines lokalen Motorradfans auf russisch willkommen geheißen. Von nun an wird und das russisch begleiten, welches Christian zum Glück angemessen beherrscht. Und schon waren wir Zuhause bei Lova und seiner Familie. Es kamen und gingen den ganzen Abend immer wieder neue Freunde, Verwandte und Nachbarn. Alle brachten Wein ,den man probieren musste, und zu jedem Schluck gibt es selbstverständlich immer einen Tost.

der grosse kaukasus 20130511 1335722713Als wir uns dann am nächsten Morgen endlich losreißen konnten, denn zum Morgenessen gabes für den Gastgeber und Nachbarn eine 2l Petflasche Wein, fuhren wir nach Tbilisi. Bei einem Tankstopp wurden wir noch von einem Polizisten angesprochen, der mal in der Schweiz war und auch akzeptabel Deutsch konnte. Er bot uns seine Hilfe an im Falle, das wir irgendetwas bräuchten. In Tbilisi sahen wir uns etwas um und akklimatisierten uns an den Stadtverkehr. Leider mussten wir aufgrund unserer Maintenace-Pläne schon wieder weiter an die Aserbaidschanische Grenze, dem grossen Kaukasus entlang.